
Kurskonzept Praxis- und berufsbezogene waffenlose Selbstverteidigung
Zielsetzung
Praxis- und berufsbezogene Selbstverteidigung bedeutet, dass einheitliche Handlungskonzepte festgelegt und trainiert werden.
Automatisierte Handlungsschemen garantieren ein professionelles Verhalten in Konfliktsituationen. Besonders unter Stress sind so Lösungen von Konflikten möglich, ohne über einzelne Verhaltensweisen nachdenken zu müssen. Stressbedingte Blockaden lassen sich auf diese Weise umgehen.
Ein einheitliches Handlungskonzept gewährt eine Rollenverteilung im Team. Hier ist von entscheidender Bedeutung, dass ohne weitere Absprachen die Aufgaben verteilt werden können.
Handlungssicherheit wird auch durch Rechtssicherheit und Konfliktfähigkeit gewährleistet. Hier ist größter Wert auf die praxisnahe Vermittlung zu legen.
Die praxis- und berufsorientierte Selbstverteidigung soll gewährleisten, dass alle Mitarbeiter Verhaltenssicherheit bei
- der Anwendung körperlicher Gewalt
- dem Einsatz von Hilfsmitteln der körperlichen Gewalt
- der waffenlosen Abwehr von Angriffen
trainieren.
Die Verteidigungstechniken setzen sich aus wenigen Techniken zusammen, die leicht erlernbar und praxisnah sind. Sie stellen für viele berufliche Maßnahmen ein angemessenes und wirksames Mittel dar, sind kombinierbar und im Team anwendbar.
Die praxis- und berufsbezogene Selbstverteidigung dient der Erlangung einer professionellen Handlungskompetenz, in deren Mittelpunkt die Realisierung der berufsspezifischen Aufgaben steht unter Berücksichtigung von
- der Vermeidung bzw. Reduzierung von Gewalt ( Deeskalation )
- der Verhinderung unnötiger Gefährdung von Mitarbeitern und anderer Personen
- der Steigerung der Akzeptanz
Die Schulungsinhalte sind erweiterbar. Weiterhin ist es sinnvoll die Inhalte in regelmäßigen Abständen in Refresherstunden zu wiederholen.